19. Januar 2022

John Polidori – Der Vampyr, der erste Vampirroman

Aus dem Augenwinkel kannst du einen hageren Mann die Gruselstube verlassen sehen. Da, wo er eben noch gesessen hat, liegt auf einem kleinen Beistelltisch ein altes Buch. Du nimmst es in die Hand und liest auf dem Einband, dass es Der Vampyr ist, geschrieben von John Polidori. Gerade willst du anfangen, darin zu blättern, da hörst du hinter dir Schritte und ein zufriedenes Lachen…

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Mary Shelley – Die Legende von Frankenstein

In einer kalten Ecke der Gruselstube steht eine seltsame Apparatur. Welchem Zweck sie einst gedient hat, vermagst Du nicht zu sagen, doch Du erkennst Spulen und Kabel, durch die elektrische Energie geleitet werden könnte. Doch was ist das? Ein Päckchen zusammengeschnürter Blätter liegt neben ihr. Eine Bedienungsanleitung? Nein, es sind Briefe. Briefe eines Kapitäns, in denen er über eine seltsame Begegnung am Rand der Welt berichtet. Seine Begegnung mit einem Mann namens Frankenstein.

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Clara Reeve – Die Tochter des Reverends

In der Gruselstube findet sich ein Regal, an dessen Seite ein verwittertes Schild angeschraubt ist. „Gothic Fiction“ ist darauf zu lesen. Den Anfang in der Reihe macht Horace Walpole. Auf ihn folgt Clara Reeve mit The Old English Baron. Passt die Tochter eines Reverends in diese Reihe?

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Horace Walpole und die erste Gothic Novel

Stellt sich die Frage nach der ersten „gothic novel“, so findet sich in der Gruselstube ein Bericht aus dem 18. Jahrhundert. Blass gedruckt auf brüchigem Papier und gebunden in ein dünnes Büchlein, verrät er neugierigen Lesern, was einen englischen Gentleman dazu brachte, eine Geschichte über Geister, Ritter und alte Geheimnisse zu schreiben.

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